Hypnose Praxis Jürgen Rank
 


Hilfe bei Depressionen


Sind Sie oder ein Angehöriger von einer Depression betroffen?

Sind Sie auf diese Seite gestoßen, weil Sie oder einer Ihrer Angehörigen unter einer Depression leidet und Sie sich informieren möchten, welche alternativen Behandlungsmöglichkeiten bei einer Depression erfolgreich angewendet werden können und was Sie im Falle einer Depression tun können?

Zum besseren Verständnis, warum eine Therapie mit Hypnose bei Depressionen erfolgreich Abhilfe schafft, habe ich vorab einige Grundlagen zusammengefasst.

Grundlagen zum Verständnis einer Therapie mit Hypnose

In der Medizin wird zwischen einer endogenen und einer reaktiven Depression unterschieden. Als reaktiv wird eine Depression bezeichnet, wenn externe psychische Auslöser für die Depression gefunden werden können. Fehlen augenscheinlich psychisch belastende Ursachen, wird eine Depression als endogen bezeichnet. In diesem Fall geht man davon aus, dass die Depression „von innen heraus“ entsteht, die Störung also auf ein Neurotransmitter-Ungleichgewicht im Gehirn zurückzuführen ist.

Zwar sind die Bezeichnungen endogene und reaktive Depression nach wie vor geläufig, jedoch haben mittlerweile Studien erwiesen:

Jeder Depression geht bei ihrem erstmaligen Auftreten ein schweres belastendes Ereignis voraus. Das hat beispielsweise Joachim Bauer in seinem im Mai 2013 erschienenen Werk „Da Gedächtnis des Körpers“ anschaulich beschrieben.

Beispielsweise können folgende Ereignisse eine extreme Belastung für die Psyche des Betroffenen darstellen:


- Probleme und Konflikte in Partnerschaft oder Ehe

- drohende oder tatsächlich vollzogene Trennung oder Scheidung

- Verlust eines nahestehenden Menschen

- Konflikte, Überforderung oder Kränkung im beruflichen Umfeld

- Konflikte in der Kindheit


Erlebt der Betroffene die Depression erstmals, bildet und festigt sich im Gehirn ein neurales Netzwerk, welches zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit wieder reaktiviert werden kann.

Aus diesem Grund kann es nach einer gewissen Zeitspanne – meist liegt diese in einem Zeitraum von zwei bis fünf Jahren – erneut zu einem depressiven Einbruch kommen. Teilweise erkranken die Betroffenen im weiteren Verlauf ihres Lebens sogar noch mehrfach an „depressiven Phasen“ beziehungsweise „depressiven Episoden.

Bezeichnend dabei ist, dass die Auslöser der depressiven Phasen im Lauf der Zeit eine immer geringere Intensität haben können. Das heißt: Schon geringfügige Geschehnisse können ausreichen, um das neurale Netzwerk zu reaktivieren, welches eine erneute depressive Phase einläutet. Vielfach lässt sich bereits ab der dritten depressiven Episode kein von außen feststellbares Belastungsereignis mehr feststellen. Genau deshalb wurde diese Art der Depression in der Vergangenheit auch oft als „endogene Depression“ bezeichnet.


Es kann aber auch vorkommen, dass nicht ein einzelnes, belastendes Ereignis die Depression auslöst. Diese kann sich auch herausbilden, wenn eine Belastung über einen längeren Zeitraum hinweg andauert. Die Betroffenen müssen sich dieser Belastung jedoch nicht zwangsläufig auch bewusst sein. Eine derartige Entwicklung kann etwa eintreten, wenn die Harmonie zwischen „Geben und Nehmen“ in ein gravierendes Ungleichgewicht gerät. Also zum Beispiel, wenn sich die Betroffenen stets für andere aufopfern und dabei ihre eigenen Bedürfnisse dauerhaft vernachlässigen. Das kann zur Folge haben, dass ihre persönliche innere Batterie eines Tages leer ist und es bei den Betroffenen zu einem Gefühl von Erschöpfung und Machtlosigkeit kommt, wodurch eine Depression ausgelöst werden kann.


Jede Depression fühlt sich anders an


Depressive Symptome können sich nicht nur bei Depressionen, sondern auch bei anderen psychischen Erkrankungen zeigen. Dazu gehören zum Beispiel Anpassungsstörungen oder Burnout.

Zwar erhalten viele Menschen die Diagnose Depression, jedoch erleben die Betroffenen diese höchst unterschiedlich. Einfach, weil wir alle Individuen und einzigartig sind.

Daher ist mir in meiner Therapie die medizinische Diagnose nicht wichtig. Für mich ist in erster Linie relevant: Wie fühlen Sie sich? Und: Wie möchten Sie sich fühlen?

Die Behandlung einer Depression mit Hypnose

Wie oben dargestellt, hat eine Depression fast immer ein belastendes Lebensereignis als Ursprung. Das Konzept meiner Behandlung von depressiven Symptomatiken besteht also hauptsächlich darin, dieses Lebensereignis zu suchen und dieses neu zu bewerten. Die Heilung geschieht dann dadurch, dass die Situation im Unterbewusstsein neu bewertet wird.

Sie müssen dabei nicht bewusst wissen, welche Lebensereignisse das waren. Mir stehen mit meiner Hypnose, Verfahren zur Verfügung, diese Ursachen vom Unterbewusstsein finden zu lassen.

Dazu benutze ich die ursachenorientierte Hypnose, die auch als Yager Code bekannt ist. Verstärkend bringe ich durch einen lösungsorientierten Ansatz positive Ressourcen mit ein, damit es den Betroffenen noch schneller wieder gut gehen darf.

Wie lange dauert die Behandlung einer Depression mit Hypnose?

Vor allem dadurch, dass die Ursache bearbeitet wird, lässt sich eine Besserung meist schon nach einer sehr kurzen Zeit erreichen. Realistisch können Sie von zwei bis drei Sitzungen zu je 120 Minuten ausgehen, bis Sie eine deutliche Verbesserung verspüren.