Hypnose Praxis Jürgen Rank
 


                      Flugangst: wenn die nächste Reise zum Horror wird



Unter dem Begriff Flugangst – oder Aviophobie - versteht man eine krankhafte Angst oder Phobie vor dem Fliegen. Wann die entsprechenden Symptome auftreten, ist völlig unterschiedlich. Sie können sich schon mehrere Tage vor der Flugreise bemerkbar machen, aber auch erste auf dem Flugsteig oder im Flugzeug. Zu den typischen Symptomen zählen:

- schweißnasse Hände

- flache Atmung

- Herzrasen

- Magen- und Darmkrämpfe

- Kopfschmerzen

- Schwindel

- Übelkeit

- Die Betroffenen geraten in einen panikartigen Zustand, der sie von Kopf bis Fuß zu lähmen scheint.


Welche Ursachen hat die Flugangst?

Wie eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach ergeben hat, leiden in Deutschland etwa 15 Prozent aller Bürger unter Flugangst, weitere 20 Prozent fühlen sich an Bord eines Flugzeugs unwohl. Als die Gründe für die Flugangst näher untersucht wurden, kam es zu folgendem Ergebnis: Mehr als zwei Drittel der Betroffenen haben Angst vor Kontrollverlust (37 Prozent) und vor einem eventuellen Absturz (34 Prozent). Des weiteren spielte der Umfrage zufolge auch die Angst vor dem unsichtbaren Medium „Luft“ sowie Angst vor der Höhe eine Rolle.

Nach dem Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM) wird die Flugangst nicht den klassischen, sondern den spezifischen Phobien zugerechnet. Letztere sind auf eine konkrete Situation bezogen, während sich die klassische Phobie aus mehreren Ängsten zusammensetzt, die einen Bezug zur Situation haben.

Welche Therapien gegen Flugangst?

Üblicherweise wird die Flugangst nach der schulmedizinischen Vorgehensweise durch die Konfrontation mit den Ängsten im Rahmen einer Verhaltenstherapie therapiert. Darüber hinaus werden für die Betroffenen professionelle Flugangstseminare angeboten. In diesen Unterrichtseinheiten wird einerseits die technische Seite des Fliegens erklärt. Andererseits stehen auch psychologische Komponenten enthalten, in welchen die Mechanismen der Angst erklärt werden.

Einen etwas anderen Ansatz verfolgen wir in der Hypnosystemik. Sie lernen hier in einer kontrollierten Atmosphäre die Ängste kennen, die Sie in der jeweiligen Situation befallen. Im ersten Schritt helfe ich Ihnen dabei, dass Sie sich der Ängste, die Sie unterbewusst in der konkreten Situation kontrollieren und die unerwünschten Symptome hervorrufen, bewusst werden. Im nächsten Schritt erarbeiten wir gemeinsam Hilfsmittel und Werkzeuge, durch die Sie Ihre Ängste unter Kontrolle halten können statt umgekehrt. Im Hypnoseteil der Sitzung verankere ich weitere Hilfsmittel in Ihrem Unterbewusstsein, sodass die Ängste künftig erst gar nicht mehr zu einem Problem für Sie werden können.