Hypnose Praxis Jürgen Rank
 


Sporthypnose: ein Schlüssel zum Erfolg

Ein Sportler, der während des Wettkampfes versucht, bewusste Entscheidungen zu treffen, hat in aller Regel schon verloren. Schließlich entscheiden in vielen Sportarten oft nur Sekunden oder Bruchteile davon über Sieg und Niederlage. In einigen Sportarten, etwa im Reitsport oder beim Ski-Abfahrtslauf können sogar die Gesundheit oder gar das Leben des Sportlers davon abhängen, ob er in der entsprechenden Situation das Richtige oder das Falsche tut. Athleten müssen sich also voll und ganz auf ihre Instinkte – sprich das Unterbewusstsein – verlassen können. Die mentale Stärke eines Sportlers kann jedoch aus unterschiedlichen Gründen ins Ungleichgewicht geraten. In diesem Fall ist die Sporthypnose ein schneller und effektiver Weg, um zu mentaler Stärke zurückzufinden.

Was ist Sporthypnose?

Prof. Dr. Stefan Krause, seines Zeichens Sportwissenschaftler und Diplom-Psychologe, definierte die Sporthypnose bereits 2002 folgendermaßen: "Sporthyonose ist eine Form der modernen Hypnosetherapie. Sie befähigt Sportler, die durch psychische Probleme oder Konflikte (ausgelöst bspw. Durch Verletzungen, traumatische Erlebnisse oder Eskalation einer schon länger bestehenden inneren Konfliktsituation) in ein Leistungstief geraten sind, wieder an die ursprünglichen Leistungen anzuknüpfen bzw. diese zu übertreffen." Nützlich sind die Möglichkeiten der Sporthypnose jedoch nicht nur für Leistungs-Sportler, sondern auch im Amateur- und Freizeitbereich. 

Diesen Nutzen bringt die Sporthypnose:

Der Sportler verinnerlicht durch die Hypnose eine positive mentale Einstellung und entwickelt geeignete Ferigkeiten, um seine Ressourcen zu aktivieren. Im Lauf der Hynosetherapie lernt er dabei auch, sich gezielt in Selbsthypnose zu versetzen, um eben genau diese Fertigkeiten zu aktivieren.

Darüber hinaus werden im Trancezustand Spannungen abgebaut, sodass der Sportler seine Effizienz gezielt steigern kann. Nachdem der Sportler zusammen mit dem Therapeuten die sportlichen Ziele definiert hat, hilft dieser ihm dabei, auch die mentalen Trainingsziele zu erreichen. Insgesamt wird dadurch also die Effizienz des Athleten deutlich gesteigert.

Auch nach Sportverletzungen macht die Sporthypnose Sinn, weil dadurch Schmerzen gelindert und Heilungsprozesse unterstützt werden. Dies geschieht dadurch, dass durch die Hypnose die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden.

Weitere Aspekte, welche durch die Sporthypnose positiv beeinflusst werden, sind:

- Motivation, Selbstvertrauen und Konzentrationsfähigkeit werden gesteigert.

- Der Sportler lernt, Spitzenleistungen abzurufen,

- Blockaden werden aufgelöst,

- Der Sportler lernt den richtigen Umgang mit Erfolg und Misserfolg.

Das sind die typischen Problemfelder, in welchen Sporthypnose angewendet wird

Die Sporthypnose kann den Athleten dabei helfen, emotionale Probleme und Probleme mit anderen Personen besser zu bewältigen. Diese Schwierigkeiten können im privaten Bereich natürlich ebenso auftreten wie innerhalb der Mannschaft. Beispielsweise, wenn die Beziehung zu Mannschaftskameraden oder zum Coach angeknackst ist. 

Daneben gibt es jedoch noch zahlreiche weitere Anwendungsgebiete. Dazu gehören verschiedene Phasen des Übergangs. Etwa, wenn der Sportler den Schritt in den Profibereich wagt, die Mannschaft oder den Trainer wechselt oder wenn das Ende seiner Karriere naht. Hilfreich ist die Sporthypnose ferner, wenn der Sportler körperliche Probleme wie etwa chronische Schmerzen oder ein Abhängigkeitsproblem hat. Der Therapeut kann dem Sportler aber auch bei einfacheren Problemen behilflich sein, etwa wenn es darum geht, künftig einen disziplinierteren Lebensstil zu führen.